Kinderfüsse richtig messen

Kinderfüße sind weich, formbar und sehr empfindlich. Ihre Nervenzellen sind noch nicht vollständig ausgebildet und so merken Kinder häufig nicht von alleine, ob ein Schuh passt oder nicht. Umso schwieriger ist es für Eltern die richtigen Schuhe zu finden. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass über 50 Prozent der Kinder Schuhe tragen, die ihnen entweder zu groß oder zu klein sind. Die immer noch weit verbreitete Daumenprobe bietet leider auch keine Sicherheit, da Kinder reflexartig die Zehen einziehen, wenn darauf Druck ausgeübt wird. Deswegen sollten Sie vor dem Schuhkauf unbedingt die Länge und auch die Weite des Kinderfußes ermitteln.
 

Schuhgrössentabelle von elefanten

EU Größe Fußlänge (von - bis) in cm
18 10,8 bis 11,4
19 11,4 bis 12,0
20 12,0 bis 12,6
21 12,0 bis 13,2
22 13,2 bis 13,8
23 13,8 bis 14,4
24 14,4 bis 15,0
25 15,0 bis 15,7
26 15,7 bis 16,3
27 16,3 bis 16,9
28 16,9 bis 17,6
29 17,6 bis 18,2
30 18,2 bis 18,8
31 18,8 bis 19,5
32 19,5 bis 20,2
33 20,2 bis 20,8
34 20,8 bis 21,5
35 21,5 bis 22,2
36 22,2 bis 22,8
37 22,8 bis 23,5

 

Kinderfüsse messen leicht gemacht

Mit ein paar Tipps und Tricks zeigen wir Ihnen, wie Sie Kinderfüße richtig messen. Nachfolgend möchten wir Ihnen drei Methoden vorstellen, die dabei helfen können, den passenden elefanten Schuh zu finden. 

 

Methode 1: Das WMS-Messgerät

In einigen Fachgeschäften haben Sie die Möglichkeit, die Füße Ihres Kindes mithilfe des WMS-Messgerätes vermessen zu lassen und sich beim Kinderschuhkauf professionell beraten zu lassen. Das WMS-Messgerät stellt die sicherste und zuverlässigste Methode der Fußvermessung dar. Mit Hilfe des geschulten Fachpersonal können Sie hierbei nicht nur die Schuhlänge bestimmen lassen, sondern auch die WMS Weitenangabe (weit, mittel oder schmal) ermitteln. Diese Methode empfiehlt sich insbesondere bei erstmaligem Schuhkauf. WMS-Fußmessgeräte und elefanten-Schuhe gibt es in über 1.300 Deichmann- und Rolandfilialen.

 

Methode 2: Die elefanten Fussmessschale

Mithilfe der elefanten Fußmessschale können Sie ganz praktisch die richtige Kinderschuhgröße ermitteln. Messen Sie am besten im Stehen. Das Bein sollte hierbei durchgestreckt sein. Die Messschale muss fest an der Ferse und der Fußsohle anliegen. Nun kann ganz einfach die Größe bis zur Schuhgröße 26 abgelesen werden. Auch hier gilt: Messen Sie am Besten beide Seiten, denn nicht immer sind beide Füße genau gleich groß. Die Messschale ist kostenfrei in einigen Fachgeschäften erhältlich. Kinderleicht!

 

elefanten Fußmessschale

 

Methode 3: Kinderfüsse messen mit der Schablone

Dank der elefanten Schablone zum Ausdrucken funktioniert die Fußvermessung schnell und einfach auch in den eigenen vier Wänden. Einfach die Schablone downloaden, im richtigen Maßstab ausdrucken und der Anleitung folgen. Hier geht es zum Download.

 

elefanten Fussmessschablone zum Downloaden

Darauf sollten Sie grundsätzlich achten

  • Ein Kinderfuß wächst in den ersten Jahren um zwei bis drei Schuhgrößen. Daher sollten Sie ihn ca. alle drei bis vier Monate messen, um sicherzugehen, dass der Fuß nicht eingeengt wird.
  • Kinderschuhgrößen verschiedener Hersteller fallen nicht immer gleich aus! Unser Rat: Messen Sie immer die Fußlänge in Zentimetern.
  • Neben der Länge des Schuhs ist auch die Ballenbreite relevant.
  • Meistens sind die Füße unterschiedlich lang, daher sollten Sie in jedem Fall beide Füße messen, wobei der größere Fuß zählt.
  • Die Füße sollten im Stehen vermessen werden.

 


 

Tipps vom Kinderschuh-Experten

5 Tipps von unserer elefanten-Kinderschuhexpertin Michèle Leyendecker


Wie kann man Kinderfüße richtig messen und auf welche Details sollte ich beim Kauf der ersten Kinderschuhe besonders achten?

Das A und O ist regelmäßiges (alle drei Monate) Füße-Messen mit einem verlässlichen Maßsystem wie zum Beispiel WMS, mit dem man nicht nur die Schuhlänge, sondern auch die Ballenweite messen kann. Kinderfüße wachsen in den ersten Lebensjahren zwei bis drei Größen pro Jahr! Im Grundschulalter immerhin noch ein bis zwei Größen pro Jahr. Zudem können vor allem kleine Kinder noch nicht verlässlich beurteilen, ob ein Schuh passt, da ihre Füße relativ druckunempfindlich sind. Sie tragen häufig klaglos Schuhe, die mehrere Nummern zu klein oder zu groß sind. Schuhe bitte auch nicht zu groß kaufen, da der Kinderfuß in einem zu großen Schuh keinen Halt hat und ebenfalls in der Schuhspitze gestaucht werden kann.


Wann ist der richtige Zeitpunkt um Kinderschuhe zu kaufen und was sollte man beim Anprobieren berücksichtigen?

Schuhe am besten nachmittags kaufen, da sich die Füße im Laufe des Tages noch ausdehnen. Lassen Sie die Kleinen im Geschäft vor dem Anprobieren ein bisschen ohne Schuhe umherlaufen, damit sich der Fuß ebenfalls ausdehnen kann.

 

Welche Kinderschuhe eignen sich, um meinen Kindern ein gesundes und angenehmes Laufgefühl zu ermöglichen?

Kinderschuhe sollten möglichst leicht und flexibel sein. Vor allem für die ganz Kleinen. Prüfen Sie, ob die Sohle flexibel ist. Außerdem sollten die Sohlen rutschfest sein.


Welche Materialien eignen sich für Kinderschuhe besonders gut?

Kinderfüße schwitzen viel. Achten Sie daher besonders darauf atmungsaktive Materialien zu verwenden.


Klett-Modelle, Schnürer oder Schuhe zum Reinschlüpfen, welche Schuhform empfehlen Sie?

Modelle mit Klettverschluss oder zum Schnüren haben den Vorteil, dass sie sich in der Breite zusätzlich individuell verstellen lassen."
 


 

Gesunde Füsse dank WMS

Wenn kleine Kinder neue Schuhe brauchen gibt es Einiges zu beachten. Sie dürfen weder zu klein, zu groß noch zu steif oder zu schwer sein. Um gesundheitliche Schäden zu vermeiden, sollten Eltern sich nicht allein auf das Urteil ihrer Jüngsten verlassen. 98 Prozent der Menschen kommen mit gesunden Füßen zur Welt. Aber nur noch 40 Prozent der Erwachsenen haben tatsächlich gesunde Füße. Fußdeformationen aller Art sowie Hüft- und Rückenbeschwerden können von falschem Schuhwerk in der Kindheit rühren. Viele Fußschäden entstehen bereits im Kindesalter durch nicht passende, meist zu kleine Schuhe. 


Was viele Eltern nicht wissen: Kinder fühlen keinen Druckschmerz im zu engen Schuh. Ist der Schuh zu groß, hat der Kinderfuß keinen Halt. Je kürzer der Schuh ist, desto stärker wirkt sein schädigender Druck auf den Kinderfuß ein. 


elefanten hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinderfüße in ihrer Entwicklung zu fördern. Durch die Anwendung des WMS-Systems erfüllen die Schuhe besondere Qualitätskriterien. Ein Schubraum sowie ein Zuwachsraum sind bei der Größe eines elefanten Schuhs bereits eingerechnet, sodass der wachsende Fuß bei jedem Schritt ausreichend Platz hat. Der passende Schuh nach WMS engt den Fuß weder ein noch lässt er ihn „schwimmen“. Er macht jede Bewegung mit. Nur so kann sich ein Kinderfuß frei entwickeln. Außerdem müssen Schuhe mit dem WMS-Siegel strenge Kriterien bezüglich Qualität und Schadstofffreiheit erfüllen.


Ein nach WMS gefertigter Schuh braucht damit nicht eine Nummer größer als notwendig gekauft zu werden. 

 


 

Ab welchem Alter sind Schuhe sinnvoll?

Schuhe schützen vor Kälte und Verletzungsgefahr beim Gehen im Freien. Erst wenn Kleinkinder anfangen zu laufen und sich draußen bewegen, brauchen sie also Schuhe. Ein Baby bewegt seine Füße im Liegen zunächst spielerisch und leicht. Geht es dann ans Krabbeln, Stehen und Laufen lernen, wird es schon anstrengender. Fuß- und Beinmuskeln bilden sich aus, das Fußgewölbe wird geformt. Muskeln, Bänder und Sehnen werden täglich stärker beansprucht. 


Damit der Fuß groß und stark werden kann, muss er trainieren und genug Raum haben, um sich frei entfalten zu können. So kann er sich ganz natürlich entwickeln. Unterstützen Sie die Füße Ihres Kindes dabei mit den passenden Schuhen und lassen Sie es so oft wie möglich barfuß laufen. Das ist immer noch das Beste, was einem Fuß passieren kann.
 


 

Worauf Sie beim Laufen lernen Ihres Kindes achten sollten

Ermöglichen Sie Ihren Kleinen sich so frei wie möglich zu bewegen, damit es motorische Fähigkeiten selbstständig und mithilfe Ihrer Unterstützung entwickeln kann. Üben Sie keinen Druck aus – die motorische Entwicklung von Kindern verläuft individuell und ist von Kind zu Kind ganz unterschiedlich. Das bedeutet auch, dass Sie Ihren Kleinen nicht etwa Kissen oder Decken in den Rücken legen sollen, um es zum Sitzen zu bringen – Sie werden merken, wenn es aus eigenen Stücken dafür bereit ist. Lassen Sie Ihrem Kind die nötige Zeit, damit es sich nach seinem eigenen Rhythmus entwickeln kann.


Helfen Sie Ihren Kindern bei einer gesunden Entwicklung

Die beste Motivation für ein Kind ist Lob von den Eltern. Wenn Ihr Kind neue motorische oder andere Fähigkeiten erlernt hat, können Sie es loben und Sie werden merken, dass sich das Kind darüber freut und einen eigenen Antrieb dazu entwickelt, neue Dinge zu erlernen. So wächst Ihr Kind gerne auch mal über sich hinaus und lernt neue Fähigkeiten aus eigenem Antrieb viel schneller.


Lauflernhilfen stellen keine gute Unterstützung zur Entwicklung der motorischen Fähigkeiten Ihrer Kinder dar. Die vorgegebene Haltung in solchen Systemen hemmt die natürliche Entwicklung des Körpers und der nötigen Muskeln. Wichtige Lektionen in den Bereichen Gleichgewicht und Gewichtsverlagerungen, wie sie für den Prozess des Laufenlernens nötig sind, werden so nicht optimal erlernt.


Wann Ihre Kinder das Laufen lernen

Nutzen Sie ca. für die ersten acht Monate im Leben Ihres Neugeborenen einen Kinderwagen. Diese Zeitangabe variiert natürlich je nach Kind. Nach dieser Eingewöhnungsphase wird der Rücken des Kindes muskulös genug sein, damit Sie sich überlegen können ob Sie auf einen Buggy umsteigen oder den Kinderwagen umbauen möchten.

 

Auch einen Hochstuhl sollten Sie erst verwenden, wenn Ihr Kind dafür bereit ist. Das bedeutet: Kann Ihr Nachwuchs ohne äußere Hilfen 15 Minuten lang sicher sitzen, sollten Sie versuchen es für Mahlzeiten in einen Hochstuhl zu setzen. Auch wenn Ihr Kind bereits eigenständig sitzen kann, sollten Sie es niemals unbeaufsichtigt lassen, da ein Hochstuhl schnell zu gefährlichen Stürzen führen kann.

 

Wenn Ihr Baby damit beginnt eigenständig durch die Wohnung zu krabbeln, ist es wichtig, dass Sie Ihre Wohnung kindersicher machen und gleichzeitig genug Platz schaffen, damit sich Ihr Nachwuchs möglichst gefahrenfrei entfalten kann. Um sicherzustellen, dass das Kind sich nicht stößt, sollten Sie darauf achten, dass gefährliche Kanten und Ecken verdeckt oder entfernt werden. Wenn Ihr Baby mit den ersten Gehversuchen beginnt, wird es sich an allem Festklammern, was sich gerade anbietet. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass Sie herunterhängende Tischdecken, Möbel, die nicht fest fixiert sind, rutschige Böden oder lose Teppiche, sowie diverse Stolperfallen aus der Wohnung entfernen. Bieten Sie Ihrem Kind ein sicheres Umfeld, damit es alle nötigen Fähigkeiten, die es zum Laufen lernen benötigt, selbst erlernen kann.


Bleiben Sie verständnisvoll – Kinderfüße entwickeln sich langsam

Bei all diesen Maßnahmen ist es jedoch wichtig, dass Sie Ihr Kind nicht mit zu hohen Erwartungen überfordern. Das bedeutet: Lassen Sie es selbst entscheiden, wie weit es gehen oder krabbeln möchte und wie lange es stehen oder sitzen kann. Durch Lob und positive Reaktionen auf neue Fähigkeiten, die es erlernt hat, wird es viel positiver reagieren.

 

Warten Sie mit dem Kauf von Hausschuhen, bis Ihr Kind etwas älter ist. Für Babys und Kleinkinder eignen sich die sogenannten Stoppersocken besonders, wenn der Fußboden kalt ist.

 

Auch Stürze und Fehler gehören zu einem gesunden Lernprozess. Wenn Ihr Kind kleine Rückschläge hinnehmen muss, ist es die Aufgabe der Eltern zu trösten und Lob auszusprechen, wenn Ihr Kind weiterhin versucht die neuen Aufgaben zu meistern. Weisen Sie Ihr Kind nicht zu sehr auf potentielle Gefahren hin, sonst könnte es entmutigend wirken. Bieten Sie Ihrem Kind eine helfende Hand, ermutigen Sie es und sorgen Sie für die nötige Unterstützung, damit es neue Fähigkeiten selbstständig erlernen kann.
 


 

Babyschuhe - Worauf kommt es an?

Erst wenn Ihr Baby sicher und eigenständig läuft, sind Schuhe notwendig. Die Kleinen sollten so viel wie möglich barfuß laufen, damit eine natürliche Entwicklung des Fußes gewährleistet wird. Durch die Nähe zum Boden werden Gleichgewicht und Motorik am Besten ausgebildet und das Baby entwickelt ein natürliches Laufgefühl. Lassen Sie Ihre Kinder drinnen also möglichst barfuß oder mit rutschfesten Socken laufen. Erst wenn es nach draußen geht und das Barfußlaufen nicht mehr möglich ist, kommen dann die niedlichen Babyschuhe zum Einsatz. Neben Gleichgewicht und Motorik kommt es bei den ersten Gehversuchen vor allem auch auf den Aufbau der Muskeln und Sehnen an. Daher sind darauf ausgerichtete Lauflernschuhe unerlässlich, sobald das Wetter oder andere Gegebenheiten das Barfußlaufen oder Laufen auf Socken nicht mehr zulassen.

 

Besonderheiten von Lauflernschuhen

Gute Lauflernschuhe erfüllen die wichtigsten Kriterien für Babyschuhe und sind somit unerlässlich, wenn es nach draußen geht und der Schutz vor Verletzungen und Kälte notwendig wird. Lauflernschuhe sind meist aus weichem Leder, was für die Gesundheit des Fußes optimal ist. Ein weiches Obermaterial schmiegt sich dem kleinen Fuß an und bietet so genügend Bewegungsfreiheit. Auch Lauflernschuhe aus Baumwolle oder Leinen sind gerade im Sommer beliebt, da der Fuß genügend Luft kriegt und so starkes Schwitzen vermieden wird. Lauflernschuhe haben in der Regel keine feste Sohle bzw. eine weiche Sohle mit Aussparungen, die für mehr Flexibilität sorgen. Nur so wird die natürliche Fußbewegung ermöglicht und die Muskulatur sowie die Sehnen können sich optimal entwickeln. 


Babyschuhe kaufen – 10 Tipps

  1. Achten Sie auf ein weiches Obermaterial (zum Beispiel Rinds- oder Nappaleder), damit der Fuß nicht eingeengt wird.
  2. Flexible Sohlen unterstützen die natürliche Fußbewegung sowie die Entwicklung der Motorik.
  3. Rutschfeste Sohlen bieten Sicherheit. Gerade weil kleine Kinder oft breitbeinig stehen, um das Gleichgewicht zu halten.
  4. Ein geringes Gewicht des Schuhs ist wichtig. Insbesondere in den ersten Monaten werden Rücken und Wirbelsäule hierdurch geschont.
  5. Achten Sie auf schadstofffreie Materialien. Produkte mit dem WMS-Siegel oder dem Öko-tex Standard 100 werden nach strengen Kriterien geprüft!
  6. Kleine Kinder erforschen noch viel mit dem Mund, das sollte der Schuh aushalten. Eine gewisse Speichelfestigkeit des Schuhs ist daher empfehlenswert.
  7. Beachten Sie auch die Weite des Schuhs und kaufen Sie dementsprechend schmale, mittlere oder weite Passformen.
  8. Messen Sie die Füße unbedingt vor dem Schuhkauf. Wir empfehlen, die Füße generell alle zwei bis drei Monate zu vermessen.
  9. Auch die Socken müssen passen. Zu kleine Socken stauchen die Zehen, zu große Socken hingegen können Druckstellen verursachen.
  10. Untersuchen Sie die Babyfüße regelmäßig auf Druckstellen, Rötungen oder Blasen. Wenn solche vorhanden sind, passt der Schuh nicht.

 

Fragen und Antworten rund um das Thema Babyschuhe

Kann man gebrauchte Schuhe nutzen?

Hier sollte man vorsichtig sein. Schuhe mit einseitig abgelaufener Sohle sollten Sie Ihrem Kind nicht anziehen, da dies zu einer Fehlbelastung führen kann. Untersuchen Sie die Schuhe vorab auf Gebrauchsspuren oder Verformungen. Gleichzeitig lassen manche Materialen im Laufe der Zeit in ihren Eigenschaften nach und sind nicht mehr so flexibel, wie sie eigentlich sein sollten. 

 

Klettschuh oder Schnürschuh?

Klettschuhe und Schnürschuhe sind richtig angezogen gleich gut für den Kinderfuß, da beide individuell einstellbar sind. Der Vorteil bei Klettschuhen ist, dass die Kleinen sich diese bald schon selbst anziehen können, was ihnen ein großes Erfolgserlebnis beschert. Überprüfen Sie dennoch unbedingt, ob die Klettverschlüsse stramm genug verschlossen sind, damit der Halt gewährleistet ist. Bei Schnürschuhen muss die Schleife perfekt sitzen, da sie sonst schnell zur Stolperfall wird.

 

Braucht man am Anfang Wechselschuhe?

Wenn Ihr Kind schon fleißig unterwegs ist, ist ein zweites Paar Schuhe empfehlenswert. Da kleine Kinder beim Laufen schnell mal ins Schwitzen kommen, müssen die Schuhe regelmäßig ausgelüftet werden, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.